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Sonntag, 5. Februar 2012
nützliche Hinweise Drucken

Woher stammen die hier veröffentlichen Daten? 

Nach mehreren berechtigten Anfragen und Hinweisen zu nicht gelisteten Angeboten (vielen Dank dafür) möchte ich kurz zur Erhebung der Daten Auskunft geben: 

Da diese Homepage unabhängig von den genannten Banken, Brokern und Emittenden betrieben wird. Werden nur die Angebote gelistet, die auf der Homepage des jeweiligen Anbieters frei zugänglich sind. Verschiedene Banken publizieren Ihre Angebote nur in von ihren Kunden zugänglichen Bereichen ihrer Homepage oder in Newslettern, die direkt an den jeweiligen Kunde gerichtet sind. Da alle Angaben auf www.freetradeaktionen.de transparent und einfach nachprüfbar sein sollen, wird auf eine Listung solcher Angebote vorerst verzichtet. 

Da ich nicht täglich alle relevanten Anbieter auf Veränderungen ihrer Angebote überprüfen kann, hoffe ich auch weiterhin auf Ihre unterstützende Mithilfe. Senden Sie mir einfach HIER eine kurze Beschreibung und/oder einen Link des Angebots. Nach einer Überprüfung erfolgt dann umgehend die Veröffentlichung in der entsprechenden Rubrik.

  

Kontrolle der Orderabrechnungen

Erfahrungsgemäß werden nahezu alle Orders korrekt abgerechnet, jedoch ist eine genaue Kontrolle der Belege empfehlenswert. In wenigen Ausnahmefällen wurde mir trotz laufender Freetrade-Aktion die Ordergebühr berechnet. Alle anschließenden Reklamation wurden anstandslos akzeptiert und die zu viel berechneten Gebühren zurückerstattet.
Der dafür benötigte Aufwand steht jedoch in einem schlechten Verhältnis zur eingesparten Gebühr. Die Bearbeitungszeit lag dafür, je nach Bank, zwischen weinigen Stunden bis zu mehreren Tagen. Meist wurde als Begründung für die fehlerhafte Abrechnung genannt, dass das gehandelte Wertpapier in der Datenbank des Handelssystems versehentlich nicht als Bestandteil der aktuellen Aktion eingetragen war.

 

Gültigkeit der Aktionen prüfen

Prinzipiell empfiehlt es sich, vor jeder Order die Gültigkeit und die Bedingungen der jeweiligen Aktion zu überprüfen. Die Broker und Emittenten behalten sich das Recht vor, die Aktionen vorzeitig zu beenden oder die Bedingungen abzuändern. Besonders unklar ist die Situation oft am letzten Gültigkeitstag. Der außerbörsliche Handel ist zum Teil bis 22 Uhr möglich,  auf der jeweilige Homepage des Anbieters wird jedoch manchmal schon im Lauf des Tages das Angebot gelöscht bzw. die nächste Aktion angekündigt. Für den Kunde ist es nun unklar, ob nun noch ein Handel zu den beworbenen Konditionen möglich ist. Sicherheit bringt da nur eine klärende Anfrage beim Anbieter.

 

Endfälligkeit von Wertpapieren

Kontrollieren Sie die tatsächliche Endfälligkeit von Wertapieren auf der Homepage des Emittenten. Auf einigen Finanzportalen wird oft bei Zertifikaten der Feststellungstag als Fälligkeitstag bzw. Ende der Laufzeit definiert. Die tatsächliche Rückzahlung des Wertpapiers erfolgt meist erst ca. 1 Woche nach dem Feststellungstag, wodurch die Rendite auf diesen Seiten falsch berechnet wird. Mit einem Tabellenkalkulationsprogramm kann man die korrekte Rendite z.B. von Bonus- und Discountzertifikaten leicht nachrechnen. 
Formell wird der Rückzahlungsbetrag dem Kontokorrentkonto mit Valuta des Endfälligkeitstages gutgeschrieben. Bei einigen Banken kann der Anleger jedoch erst am folgenden Buchungstag über das Geld frei verfügen. Eine Wiederanlage des Geldes verzögert sich somit und wird durch für diese Kontoart oft übliche Verzinsung von < 1 % p.a. unzureichend  kompensiert.
Ebenfalls ist zu beachten, ob Ihre Bank bei Endfälligkeit von Wertpapieren Gebühren für die Einlösung und die Gutschrift des Rückzahlungsbetrages berechnet.


  

 

 
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